Sähköavusteiset maastopyörät
Meine Frau und ich hatten ein gutes Gefühl nach der Fahrradtour am Samstag, den 29. Mai 2021, in der Region Simpele. Vielen Dank an Simmes Oy für die Möglichkeit, Fahrräder zu mieten.
Ich schreibe dieses Kundenfeedback, um unsere Begeisterung und Gedanken mit Fitness-Enthusiasten zu teilen, die sich zum ersten Mal mit E-Biking und dem Mieten von E-Bikes beschäftigen.
Unsere gemietete Ausrüstung: elektrische Unterstützung bis zu 25 km/h, Mountainbike-Klassifizierung, Marke Apache, Hardtail (Federgabel), mit 19 und 18 Zoll Rahmen, 5 Leistungsstufen, 9 Gänge. Schutzbleche, Lichter, Spiralkabelschloss und Seitenständer. Schnellspanner zur Sattelhöhenverstellung. Möglichkeit, Helme vom Vermieter zu nutzen, aber unsere eigenen waren fest auf dem Kopf. Zu beachten ist, dass die Fahrräder keinen Gepäckträger oder Satteltaschen haben, es handelt sich nicht um ein sogenanntes Tourenmodell. Die Fahrräder sind Mountainbikes, wie vom Vermieter erwähnt. Wir hatten beide unsere eigenen Rucksäcke dabei. Die Preisklasse des Fahrrads (im Einzelhandel) liegt bei etwa 2200 Euro.
Funktionalität der Fahrräder: Wir sind 180 und 172 cm groß. Im Alter von über 60 Jahren. Ich selbst habe in den letzten fünf Jahren ganzjährig „Bio-Radfahren“ mit einem Fatbike (17“) betrieben. Vor diesem Hintergrund war das 19-Zoll-Apache bei kurzen, trailähnlichen Sprints für mich zu groß wegen seiner Steifigkeit/Wendigkeit. Auf Asphalt und Schotter, aus denen unsere Strecke bestand, war die Rahmengröße gut. Ich habe auch das 18-Zoll-Modell getestet. Auch das hätte für mich gepasst. Für meine Frau wäre ein 17-Zoll-Modell die beste Option gewesen, aber auch so war es gut. Ein Blockieren der Hinterradbremsen wollte einfach nicht gelingen. Vielleicht ist das die berühmte Schwachstelle dieses Fahrradmodells. Überraschend war, dass das Geräusch des Elektromotors nicht störte. Beim Ändern der Tretunterstützung war die Änderung der Leistungsabgabe sowohl beim Erhöhen als auch beim Verringern sehr angenehm. Mancherorts gab es bergauf ein unangenehmes Klappern von der Zahnradkassette, obwohl ich nicht den Gang wechselte. Dies lag wahrscheinlich an der Unerfahrenheit, das Verhältnis zwischen Unterstützungsleistung und Ganggröße zu verstehen. Die Funktionsanzeige war groß und klar. Die Akkukapazität hätte mit unserem Fahrstil für über 100 km mit einer Ladung gereicht.
Die Anmietung und Kommunikation (Anweisungen zum Abholort usw.) erfolgte online. Ich selbst hätte mir besonders am Anfang einen persönlichen Kontakt mit dem Verkäufer gewünscht, da ich die Anleitung an der Wand des Fahrradunterstands der Mietstation nicht bemerkt oder die Geduld hatte zu lesen. Ich konnte die Stromversorgung kaum in Gang setzen. Insgesamt hat der Vermieter seinen Teil hervorragend erledigt.
Fahrradübergabe und Vorab-Anweisungen: Der Übergabeort der Fahrräder war ideal, zentrumsnah, ausreichend Parkplätze für unser Auto und ein ebener Hofbereich, um sich mit dem Fahrrad vertraut zu machen, bevor man auf die Straße fuhr. Der geräumige Fahrradschuppen war sauber, die Fahrräder standen attraktiv in einer Reihe. Diese Details verstärkten das Vertrauen in den Vermieter. Zuvor erwähnte ich das Klappern des Getriebes. Im Nachhinein hätte ich mir eine Vorab-Anleitung gewünscht, auf welcher Unterstützungsstufe (0-5) es am besten ist, welchen Gang (1-9) zu verwenden. Ich habe auch vergessen, den Tageskilometerzähler zurückzusetzen. Ich glaube, dass jeder von uns die gefahrenen Kilometer wissen möchte. Nun, beim nächsten Mal dann. Als Kunde weiß man bei einer neuen Sache nicht immer, wie man am besten vorgeht, aber ich beschloss, nach der Tour die angegebene Supportnummer anzurufen. Wir wollten in erster Linie mitteilen, dass unsere Verantwortung für die Fahrräder zu diesem Zeitpunkt endete.
Für Erstbesucher könnte unsere Route interessant sein. Schuppen/Mietstation – Lebensmittelgeschäft – Haukkavuori – Schuppen (wir ließen zusätzliche Wechselkleidung und Getränke im Auto) – zur Kangaskoski Schutzhütte – Schuppen. Die Strecke betrug etwa 50 km und dauerte fast sieben Stunden. Die zahlreichen lobenden Berichte über die Top-Ziele der Region kann ich voll und ganz bestätigen. Ich möchte auf ein Teilstück aufmerksam machen: Kangaskoski Schutzhütte – Suomaankorventie – Änkilänsalontie – Unterquerung der Kuutostie. Und zwar genau in dieser Fahrtrichtung. Auf diesem Abschnitt sorgten die Grenzmarkierungen und das winzige Bürohäuschen der Grenzschutzbehörde mit seinen großen Überwachungskameras für Nervenkitzel. Und dann die Rosine im Kuchen. Die Landschaft am Ende der Änkilänsalontie von der Anhöhe und der darauf folgende lange Abstieg. Schauen Sie es sich an, wenn Sie dort in der Gegend Rad fahren.
Abschließend liste ich hier noch einige Sicherheitstipps für Anfänger auf: Bei kühlem Wetter ist zu beachten, dass man beim Fahren nicht so leicht schwitzt und die Durchschnittsgeschwindigkeit höher ist als bei einem herkömmlichen Fahrrad – nehmen Sie also Kleidung mit. Vergessen Sie Handschuhe nicht. Testen Sie die Griffigkeit und Blockierfähigkeit der Bremsen gleich zu Beginn. Vermeiden Sie beim Bremsen ein vollständiges Blockieren der Vorderradbremse. Machen Sie sich spätestens bei einem größeren Gefälle mit den Bremseigenschaften vertraut, bevor die Geschwindigkeit zunimmt – bei meiner Abfahrt vom Haukkavuori stieg die Geschwindigkeit auf über 50 km/h. Ich konnte hier meine Tapferkeit rühmen, aber gleichzeitig sagen, dass das Fahrrad in dieser Situation gut funktionierte, zum Beispiel in Bezug auf die Federung. Auf dem Schotterabschnitt des Haukkavuori herrschte am Samstag reger Autoverkehr, man musste wachsam sein und den rückwärtigen Verkehr beobachten. Auch ein Traktor war keine Überraschung.
Die Gemeinde Rautjärvi hat sich unseres Wissens nach dem Radfahren verschrieben und investiert weiterhin darin. Wir freuen uns gespannt darauf, was im Frühjahr 2022 Neues geboten wird.
Mit elektrischen Grüßen